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Schablonen

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Die richtige Schablone entscheidet über die spätere Qualität der Lötstelle

Schablone und Pastengeometrie sind Schlüsselfaktoren für einen stabilen, reproduzierbaren SMD-Prozess. Wird das Pastenvolumen nicht passend zum Produkt ausgelegt, entstehen schnell Lötprobleme, Benetzungsfehler oder unnötige Nacharbeit.

Wir stimmen Schablonenstärke, Pastengeometrie und Padanpassung gezielt auf Ihre Baugruppe ab, damit Fertigung und Lötergebnis von Anfang an zusammenpassen. Auch typische Effekte wie Tombstoning oder die Bildung von Lotperlen lassen sich dadurch deutlich reduzieren.

Warum Schablonen nicht einfach nur Zubehör sind

Eine gute Schablone ist kein Nebenthema, sondern ein zentraler Bestandteil der Prozessqualität. Sie beeinflusst, wie viel Lotpaste tatsächlich aufgebracht wird, wie stabil der Druckprozess läuft und wie zuverlässig die spätere Lötstelle entsteht.

Passendes Pastenvolumen

Die richtige Menge an Lotpaste entscheidet darüber, ob Bauteile sauber absinken, gut benetzen und reproduzierbar verlötet werden.

Weniger Prozessprobleme

Durch die passende Anpassung von Schablone und Geometrie lassen sich Lötprobleme, Benetzungsfehler, Tombstoning und Lotperlen deutlich minimieren.

Stabile Qualität

Eine produktspezifisch ausgelegte Schablone sorgt für mehr Gleichmäßigkeit im Druckprozess und damit für eine höhere Prozesssicherheit in der Fertigung.


Individuell abgestimmt auf Ihre Baugruppe

Nicht jede Baugruppe braucht dieselbe Schablone. Padgeometrien und Schablonenstärken müssen an die Bedürfnisse des jeweiligen Produkts angepasst werden. Genau diese individuelle Abstimmung ist entscheidend, wenn unterschiedliche Bauformen, thermische Einflüsse oder komplexe Layouts sauber verarbeitet werden sollen.

Unsere Herangehensweise

Wir betrachten Schablonen nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit Bauteilgeometrie, Landeflächen, Pastentyp, Lötverfahren und dem gesamten Fertigungsprozess. Dadurch entsteht keine Standardlösung, sondern eine Auslegung, die wirklich zu Ihrer Baugruppe passt.

Ihr Vorteil

  • stabilerer Pastendruck
  • besseres Lötergebnis
  • weniger Nacharbeit
  • sauberere Reproduzierbarkeit
  • mehr Prozesssicherheit bereits vor der Bestückung
optimiertes Pastenvolumen weniger Tombstoning weniger Voids prozesssichere Auslegung

Häufige Fragen rund um Schablonen

Schablonen und Pastengeometrie haben erheblichen Einfluss auf die spätere Lötqualität. Die wichtigsten technischen Fragen haben wir hier klar und verständlich zusammengefasst.

Wie sehen passende Landeflächen bei Chip-Bauformen aus?

Die Position der Bauteilkontaktfläche zur Leiterplattenlandefläche und der zugehörige Pastenauftrag haben großen Einfluss auf das Lötergebnis. Im Idealfall liegt die Landefläche exakt unter der Kontaktfläche des Bauteils und wird nach außen leicht größer ausgeführt, um einen sauberen Meniskus zu ermöglichen. Selbst wenn diese Werte nicht exakt eingehalten werden können, lässt sich mit einem optimierten Pastenauftrag oft ein sehr gutes Ergebnis erreichen.

Wie lässt sich ein stabiles Kontaktieren von QFN-Bausteinen erreichen?

Für QFN-Bauteile ist das passende Pastenvolumen entscheidend. Besonders wichtig ist die Volumenanbindung der Massefläche des Exposed Pads. Ebenso relevant ist die Rasterung der Bepastung, weil sie das Entgasen von Flussmittelrückständen begünstigt. Auch vorhandene Vias innerhalb der Exposed-Pad-Fläche müssen berücksichtigt werden, damit beim Pastenauftrag oder Reflow keine Paste unkontrolliert auf der Unterseite austritt.

Wie geht man mit stark gemischten Bauformen um?

Wenn auf einer Leiterplatte sehr kleine Bauformen wie 0201 neben deutlich größeren Strukturen oder THT-Bauteilen liegen, entstehen häufig Unterschiede im benötigten Pastenvolumen. Diese Mixstrukturen können durch ein angepasstes Schablonenlayout kompensiert werden. Wird die Differenz zu groß, ist eine Stufenschablone sinnvoll. Dabei werden innerhalb einer Schablone unterschiedliche Materialstärken realisiert, sodass jeder Bereich optimal an die Baugruppe angepasst werden kann.

Wie lässt sich Tombstoning vermeiden?

Um Tombstoning zu reduzieren, sollte das Pastenvolumen gezielt an die jeweilige Chip-Bauform angepasst werden. Flächen- und Designanpassungen sind hier sehr wirksame Optionen. Zusätzlich ist die exakte Position der Bepastung wichtig, denn ein Druckversatz zwischen Landefläche und Pastenauftrag erhöht das Grabsteinrisiko deutlich.

Wie können Voids bzw. Lufteinschlüsse reduziert werden?

Voids entstehen häufig, wenn das Flussmittel einen zu weiten Weg bis zur Außenkante einer Bauteilfläche zurücklegen muss. Deshalb werden größere Flächen in der Regel gerastert ausgeführt, um einen homogeneren Abtransport des Flussmittels zu ermöglichen. Zusätzlich tragen Lotpasten mit geringerem Flussmittelanteil oft dazu bei, die Void-Bildung zu reduzieren.


Schablone, Pastengeometrie und Fertigung gehören zusammen

Eine gute Schablone wirkt nicht nur im Druckprozess, sondern beeinflusst das gesamte Ergebnis der späteren Baugruppenfertigung. Je besser Pastenauftrag, Geometrie und Baugruppe aufeinander abgestimmt sind, desto stabiler laufen Bestückung, Reflow und Qualitätssicherung.

Weniger Nacharbeit

Ein optimierter Pastenauftrag reduziert typische Fehlerbilder bereits im Vorfeld und entlastet spätere Prozessschritte.

Bessere Lötstellen

Schablonenlayout und Pastenvolumen wirken direkt auf Benetzung, Absinken und die Stabilität der späteren Lötstelle.

Mehr Fertigungssicherheit

Wenn Schablone und Baugruppe zusammen gedacht werden, steigt die Reproduzierbarkeit und die gesamte Prozessqualität wird stabiler.

Sie benötigen eine passende Schablone für Ihre Baugruppe?

Dann sprechen Sie mit uns. Wir unterstützen Sie bei der schablonengerechten Auslegung Ihrer Baugruppe und helfen dabei, den Pastenprozess von Anfang an auf stabile Qualität auszurichten.

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